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virtuelle post, realer spam

du besitzt eine tolle domain und betreibst diese bei den ubernauten? dank vmailmgr stellst du postfächer für deine bekannten bereit? dann interessiert dich vielleicht, wie du dspam zur abwehr unerwünschter mails nutzt. dies stellt nur eine ergänzung für die offizielle uberspace-anleitung dar.

benutzerverzeichnis anlegen (vmailmgr)

in kürze (ssh-verbindung steht?):

$ vsetup
$ vadduser benutzername

dies machen wir übrigens nur aus dem grund, dass danach alle notwendigen dateien/ordner im gewünschten verzeichnis (users/benutzername) existieren. die struktur ist vergleichbar mit dem verzeichnis ~/Maildir.

dspam einrichten

auch hierzu weiß das wiki bescheid.

ich habe zeile eins aus persönlichen und ästhetischen gründen abgeändert (ist ja nur der dateiname). zeile drei zu ändern ist allerdings pflicht, damit die mail im richtigen ordner landet. der rest ist identisch mit dem regelwerk für maildrop des wikis:

$ cat <<'__EOF__' > ~/.dspam-benutzername
# where to put mails
MAILDIR = "$HOME/users/benutzername"
…

jetzt weiß dspam, was mit mails geschehen soll, die ihm vorlegt werden. als letzter schritt fehlt nur noch, dass wir ihm die mails auch zeigen.

im uberspace-dashboard

logge dich bitte in dein dashboard ein. bei den e-mail-adressen findest du für unsere addresse 'benutzername' die zustellregel |/usr/bin/vdeliver. diese zeile ändern wir einfach ab:

|maildrop $HOME/.dspam-benutzername

hinweis: nach diesem schritt denkt das web-interface wieder, wir hätten keine virtuellen postfächer (wir verwalten diese selbst). vmailmgr nutzen wir ja schließlich nur zum erstellen der verzeichnisstruktur (siehe oben).

dspam fit halten

bitte vergiss nicht, dspam regelmäßig aufzuräumen: eintrag im wiki